Rahmenausschreibung für Wettspiele

Mit seiner Anmeldung zum jeweiligen Wettspiel erklärt sich jeder Teilnehmer mit folgenden Bedingungen und Regeln einverstanden, Details werden in den jeweiligen Einzelausschreibungen geregelt.

1. Spielbedingungen

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln der R&A¹, in der Übersetzung des DGV² (einschl. Amateurstatut) mit örtlich gültigen Platzregeln sowie der zum Zeitpunkt des Wettspiels gültigen Haus- und Spielordnung des "Golfclub am Meer e.V." (GCaM).

Das Wettspiel wird auf der Grundlage des EGA³-Vorgabensystem ausgerichtet. Eine Einsichtnahme in diese Regelwerke ist im Sekretariat möglich.

2. Teilnahmebedingungen/ Spielergruppeneinteilung

Teilnahmeberechtigt sind Amateure, die Mitglied eines dem DGV angeschlossenen Vereins (auch VcG-Mitglieder) oder anerkannten internationalen Golfclubs sind, bei Letzteren entscheidet der Spielausschuss.

Die Höchstvorgabe für das Wettspiel wird in der Einzelausschreibung bekannt gegeben. Der Nachweis der Vorgabe erfolgt über das Intranet des DGV. Ist dies nicht möglich, müssen Spieler am Tag des Wettspiels die Vorgabe durch Vorlage eines aktuellen Vorgabenstammblattes nachweisen. Sponsorenabsprachen können Abweichungen von dieser Regelung begründen.

Über die Zusammensetzung der Spielgruppe entscheidet allein die Spielleitung. Spielgruppen in Teamwettspielen werden grundsätzlich durch die Spielleitung zusammengestellt. Davon abweichend können für Gesellschaftswettspiele sogenannte "Wunschteams" zugelassen werden. Dafür kann eine gesonderte Wertungsform festgelegt werden.

3. An- und Abmeldungen

Anmeldungen erfolgen durch Eintragung in die im Clubhaus aushängende Meldeliste. Eine Meldung per Fon, Fax, E-Mail oder Internet an das Sekretariat ist ebenfalls möglich. Meldungen müssen bis zu dem in der Einzelausschreibung vermerkten Meldeschluss im Sekretariat eingegangen sein.

Durch seine Meldung erkennt jeder Teilnehmer an, dass sein Name, seine Vorgabe und seine Startzeit auf der Startliste im Internet veröffentlicht werden. Mit der Meldung zum Wettspiel willigt er auch in die Veröffentlichung seines Namens, seiner EGA-Vorgabe, seines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet sowie über eine mögliche Veröffentlichung von Turnierfotos auf denen der Teilnehmer abgebildet ist, ein. Der Teilnehmer überträgt seine Bildrechte an den Veranstalter.

Spieler, die nicht innerhalb der angegebenen Meldefrist gemeldet haben, können nur im Einzelfall nach Ermessen des Veranstalters zum Wettspiel angenommen werden.

Grundsätzlich werden für das Wettspiel die Standardabschläge (ROT-Damen und GELB-Herren) genutzt. Teilnehmer können mit ihrer Anmeldung zum Wettspiel beim Sekretariat eine gewünschte Abweichung vom Standardabschlag bekannt geben (BLAU, ROT oder ORANGE). Mitglieder können zu Beginn des Jahres mit dem Sekretariat eine grundsätzliche Wunsch-Abschlags-Farbe festlegen (es kann zu Abweichungen, z.B. bei besonderen Spielformen oder /-parcours, kommen). Eine Änderung ist nur bis zum ersten Start zulässig.

4. Meldegebühr

Die Höhe der Meldegebühr wird in der Einzelausschreibung des Wettspiels festgelegt. Die Meldegebühr muss vor Beginn der Runde im Sekretariat entrichtet werden. Bei alternativen Mitgliedschaftsformen ist ggf. eine zusätzliche Spielgebühr (Greenfee) zu entrichten.

Eine Streichung von der Meldeliste ist auch nach Meldeschluss möglich, allerdings ist dann eine Bearbeitungsgebühr zu entrichten. Die Bearbeitungsgebühr entspricht in ihrer Höhe der Meldegebühr für das Wettspiel. Für Gäste gilt in diesem Fall die Meldegebühr für Mitglieder.

Ist ein Spieler in der Lage einen Ersatz zu stellen, wird keine Bearbeitungsgebühr erhoben. Ist eine Warteliste vorhanden, werden freie Startplätze zunächst in der Reihenfolge der Eintragung auf der Warteliste gefüllt.

Aus Gründen allgemeiner Gerechtigkeit wird nach SWSH Nr. 4.3.8 verfahren (Einzug der Meldegebühr). Eine Teilnahme an weiteren Wettspielen ist erst nach Begleichung der offenen Beträge möglich.

5. Startzeiten

Die vorläufigen Startzeiten sind für Teilnehmer frühestens 24 Stunden vor Spielbeginn per Aushang oder auf der Webseite des GCaM im Internet unter Turniere/ Startlisten einzusehen.

6. Scorekarten

Scorekarten sind unmittelbar nach Beendigung der Runde (nach Verlassen des zuletzt gespielten Grüns) - ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben (Regel 6-6b) - im Sekretariat abzugeben; ist das Sekretariat nicht mehr besetzt, dann bei der Spielleitung. Nachträgliche Änderungen der Scorekarten sind dann nicht mehr möglich (Regel 6-6c).

Im Vorgriff auf die Änderung der Golfregeln ab 2019 wird die Ausnahme zu Regel 6-6-d "Falsche Schlagzahl für das Loch" wie folgt abgeändert:

Ausnahme: Reicht ein Bewerber für irgendein Loch eine niedrigere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, weil er einen oder mehrere Strafschläge nicht notiert hatte - von denen er, bevor er die Scorekarte einreichte, jedoch nicht wusste, dass er sich diese zugezogen hatte - ist er nicht disqualifiziert.

Unter diesen Umständen zieht sich der Bewerber die Strafe der anwendbaren Regel zu, aber keine weitere Strafe für den Verstoß gegen Regel 6-6d. Diese Ausnahme findet keine Anwendung, wenn die Strafe der anwendbaren Regel die Disqualifikation von dem Wettspiel ist.

7. Abspielzeiten

Trifft ein Spieler spielbereit innerhalb von 5 Minuten nach seiner Abspielzeit am Ort des Starts ein, ist die Strafe für das Versäumnis, rechtzeitig abzuspielen Lochverlust des ersten Lochs im Lochspiel oder zwei Schläge am ersten Loch im Zählspiel. Verspätungen über fünf Minuten hinaus ziehen die Disqualifikation vom Wettspiel nach sich. (Anm. zu Regel 6-3a).

8. Benutzung von elektronischen Hilfsmitteln

Die Spielleitung kann bei Störung von Mitbewerbern durch die Verwendung von Mobiltelefonen nach Regel 33-7 verfahren.

Die Benutzung von Geräten zur Entfernungsbestimmung - sofern ausschließlich die Entfernung gemessen wird (nicht etwa Wind, Temperatur, Steigungen, Gefälle etc.) - ist grundsätzlich zugelassen. Bei Verstoß wird nach Regel 14-3 verfahren.

9. E-Karts und Caddies

Die Benutzung von E-Karts durch Teilnehmer ist nach Absprache mit der Spielleitung gestattet. Der Einsatz von Caddies ist nur mit Zustimmung der Spielleitung gestattet (Anm. zu Regel 6-4).

10. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr

Die Verhaltensregeln bei Gewitter sind zu befolgen. Sie können im Sekretariat oder in den Wetterschutzhütten eingesehen werden.

  • Unverzügliche Unterbrechung (ein langer Signalton),
  • Wiederaufnahme (wiederholt zwei kurze Signaltöne) und
  • Abbruch (wiederholt drei aufeinanderfolgende Signaltöne) des Wettspiels werden von der Spielleitung durch Tonsignale angezeigt.

Bei Unterbrechung und Abbruch müssen alle Spieler ihren Ball unverzüglich markieren und Schutz suchen (Regel 6-8b).

11. Preise/ Netto-Klassen/ Siegerehrung

Generell sollte jeder Teilnehmer aus Gründen der Etikette bis zur Siegerehrung bleiben. Bei Abwesenheit eines Gewinners kann die Spielleitung über seinen Preis frei verfügen, dieser wird grundsätzlich an den Nächstplatzierten weitergereicht.

Vorwiegend bei gesellschaftlichen Wettspielen gilt der Doppelpreisausschluss mit Brutto vor Netto. Der Doppelpreisausschluss gilt nicht für ggf. ausgeschriebene Sonderpreise.

  • Bei Wettspielen mit mehreren Netto-Klassen wird der Bruttopreis grundsätzlich nur für die Vorgabenklasse A ausgespielt.
  • Die Anzahl und Einteilung der Netto-Klassen ergeben sich aus der Einzelausschreibung und werden mit der endgültigen Startliste veröffentlicht. Eine Reduzierung der Nettoklassen bei zu geringer Beteiligung ist möglich. Bei drei Netto-Klassen wird der Schlüssel A 2/9, B 3/9 und C 4/9 angewandt. Bei zwei Netto-Klassen wird der Schlüssel A 4/9, B 5/9 angewandt.
  • Die Anzahl der Preise richtet sich nach den Personenzahlen. Grundsätzlich erhält jeder zehnte Teilnehmer (also 10 % der Teilnehmer) einen Preis (Sonderpreise eingeschlossen). Bei Wettspielen mit Gewinnklassen bedeutet das automatisch eine Veränderung der Anzahl an Preise in der jeweiligen Gewinnklasse. Sponsorenabsprachen können Abweichungen von diesem Grundsatz begründen.
  • Bei Wettspielen von Abschlägen mit unterschiedlichem CR innerhalb eines Wettbewerbs (also beim Spiel um denselben Preis) erfolgt im Brutto ein CR-Ausgleich (SWSH 4.3.9).
  • "Longest Drive": Es zählt der erste Schlag auf dem speziell gekennzeichneten Abschlag. Dieser Sonderpreis wird in der Regel nur von den Standardabschlägen (ROT-Damen und GELB-Herren) ausgespielt, eine Ausnahme zu diesem Fall liegt dann vor, wenn an der entsprechenden Spielbahn die spielwirksame Länge für GELB/ BLAU bzw. ROT/ ORANGE gleich ist. Der Ball muss auf dem Fairway der gleichen Spielbahn liegen.
  • "Nearest to the Pin": Es zählt der erste Schlag auf dem speziell gekennzeichneten Abschlag. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Es zählt die Entfernung vom Ballmarker, der hinter dem Ball platziert werden muss, bis zum Flaggenstock. Es wird gemessen, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben. Ein "Hole-in-One" ist auch gleichzeitig ein "Nearest to the Pin". Dieser Sonderpreis wird in der Regel nur von den Standardabschlägen (ROT-Damen und GELB-Herren) ausgespielt, eine Ausnahme zu diesem Fall liegt dann vor, wenn an der entsprechenden Spielbahn die spielwirksame Länge für GELB/ BLAU bzw. ROT/ ORANGE gleich ist.
  • Stechen: Bei Ergebnisgleichheit in einem Zählspiel entscheidet grundsätzlich sowohl im Netto wie im Brutto ein Stechen nach SWSH 4.2.3.1 unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, die nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9=schwere Löcher/ leichte Löcher) ausgewählt wurden.

12. Spielleitung

Die Mitglieder der Spielleitung und die Platzrichter (soweit für das Wettspiel erforderlich) werden vom Spielausschuss bestimmt und vor Beginn des Wettspiels in der Einzelausschreibung bekannt gegeben. Die Spielleitung trifft ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Golfregeln, der Wettspielordnung und den einschlägigen Vorschriften nach bestem Wissen.

13. Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel (Regel 6-7)

Hat eine Spielergruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielergruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Spielergruppe ermahnt.

Ist eine Verbesserung des Spieltempos darauf nicht festzustellen, wird der Spielergruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreiten der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 6-7 angesehen.

Im Zählspiel gilt:

  • Erster Verstoß: ein Strafschlag
  • Zweiter Verstoß: zwei Strafschläge
  • Bei anschließendem Verstoß: Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen von zwei Löchern verzögert, wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

Bei Wettspielen nach Stableford gilt:

  • Abzug von zwei Punkten vom erzielten Gesamtpunktergebnis der Runde
  • Für einen wiederholten Verstoß: Disqualifikation

15. Beendigung des Wettspiels

Ein Wettspiel ist dann beendet, wenn das Ergebnis offiziell bekannt gegeben und die vollständige Ergebnisliste ausgehängt worden ist.

16. Änderungsvorbehalt

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Einzelausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit, für diese ist der Vorgabenausschuss zuständig). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Einzelausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.

17. Schlussbemerkung

Die Spielleitung sowie der Golfclub am Meer e.V. sind nicht verantwortlich für Nachteile, die ein Teilnehmer infolge Unkenntnis von Informationen erleidet. Ist ein Sachverhalt durch die Ausschreibung nicht geregelt, entscheidet die Spielleitung nach Billigkeit (Regel 1-4).

¹R&A, R&A Rules Limited
²DGV, Deutscher Golf Verband e.V.
³EGA, European Golf Association

 

Stand: 14.02.2018

Ausschreibung für Extra Day Scores (EDS)

nach Ziffer 3.8 EGA-Vorgabensystem 2016 – 2019

 1. Spielform für Extra Day Scores

 Zulässige Spielform für ein Extra-Day-Score (EDS) im Golfclub am Meer e.V. ist das Zählspiel nach Stableford gem. Regel 32 über neun oder 18 Löcher.

2. Spielbedingungen

 „Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln des des Deutschen Golf Verbandes e.V. Extra Day Scores werden nach dem EGA-Vorgabensystem ausgerichtet.“

Eine Einsichtnahme in die genannten Verbandsordnungen ist im Sekretariat möglich.

3. Spielberechtigung

Jeder Spieler dessen Heimatclub Mitglied im DGV ist, hat die Möglichkeit, zwischen den jährlichen Überprüfungen der Vorgaben, beliebig viele EDS-Runden zu spielen. Dies ist grundsätzlich zwischen den Monaten April und Oktober möglich, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, auch in den übrigen Monaten des Jahres.

4. Anmeldung

Die Anmeldung muss bis 12:00 Uhr des Vortages im Sekretariat des GCaM erfolgen. „Die Anmeldung muss folgende Einzelheiten berücksichtigen: Datum der Runde, Name des Spielers, Name und Vorgabe des Zählers, Anzahl der zu spielenden Löcher, Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird.“ Die Meldegebühr beträgt für neun Löcher 8,00 € und für 18 Löcher 12,00 €. Diese ist bei der Anmeldung zu entrichten.

5. Zähler

Zähler eines Spielers, der einen Extra Day Score einreicht, darf nur eine Person mit einer EGA-Vorgabe und Mitglied eines dem DGV angeschlossenen Clubs sein. Er sollte kein Verwandter des Spielers sein, jedoch ist es zulässig. Ein Zähler darf nicht mehrere Spieler gleichzeitig zählen, er selbst kann auch spielen, ein gegenseitiges Zählen innerhalb des Flights ist möglich.

6. Spielleitung

Für Entscheidungen zu Regel- und Regularienfragen ist der Spiel- bzw. Vorgabenausschuss (Jens Fierkens, Claudia Steinbrecher und Frank Sebastian Lentschig) zuständig.

7. Bestimmung der für Extra Day Scores zu nutzenden Abschläge

Für das Erspielen eines Extra Day Scores dürfen die gelben (nur Herren) blauen, roten oder orangefarbenen Abschläge benutzt werden.

8. Abgabe der Zählkarte

„Die vom Spieler und Zähler unterschriebene Zählkarte ist unverzüglich nach Beendigung der EDS-Runde bei der Spielleitung einzureichen. Versäumt ein Spieler die Zählkarte seiner EDS-Runde so bald wie möglich einzureichen, so gilt dies als No return (siehe Ziffer 3.6.).“ Ort der Abgabe ist das Sekretariat des Golfclubs am Meer e.V.

9. Benutzung von elektronischen Hilfsmitteln

Die Spielleitung kann bei Störung von Mitbewerbern durch die Verwendung von Mobiltelefonen nach Regel 33-7 verfahren. Entfernungsmessern, die nur die Entfernung messen (nicht etwa Wind, Temperatur, Steigungen, Gefälle etc.), sind zugelassen. Bei Verstoß wird nach Regel 14-3 verfahren.

10. Besonderheiten DGV-Vorgabenklassen 1 & 6

„Eine EGA-Vorgabe der Vorgabenlasse 1 kann nicht in einer EDS-Runde erspielt werden. Die erstmalige Erspielung einer EGA-Vorgabe der DGV-Vorgabenklasse 6 kann nur in einem vorgabenwirksamen Wettspiel erfolgen.“

11. Pufferzonen

DGV-Vorgabenklasse Pufferzone (Stableford-Nettopunkte)
  18 Löcher 9 Löcher
1 35-36 -
2 34-36 35-36
3 33-36 35-36
4 32-36 34-36
5 nur Unterspielungen werden gewertet
6 nur Unterspielungen werden gewertet

 

12. Änderungsvorbehalt

Änderungen der Ausschreibung sind in begründeten Fällen zulässig.

 

 

Etikette

Übungsschwünge nicht auf den Abschlägen.
Divots Fairway bitte sofort zurücklegen und festtreten.
Pitchmarken bitte sorgfältig ausbessern.
Bunker bitte beim Verlassen sorgfältig harken.
Trolleys und Carts bitte neben dem Grün in Richtung des nächsten Abschlags abstellen, nicht zwischen Grün und Bunker fahren.
Durchspielen lassen Wer sucht, zurückgeht oder langsam spielt, lässt bitte durchspielen!
Einfädeln Wenn Einfädeln erlaubt ist, dann nur unter besonderer Rücksichtnahme: Turnierspieler haben von der Bahn 18 auf die Bahn 1 bzw. von der Bahn 9 auf die Bahn 10 absoluten Vorrang!
Fahnen bitte nicht auf die Grüns fallen lassen.
Mobil-Telefone Bei Störung von Mitbewerbern Verfahren nach Regel 33-7.
Golfschuhe mit Softspikes und Noppen sind gestattet.
Bekleidung Um golferisch angemessene Kleidung wird gebeten.
Range-Bälle Das Spielen mit Range-Bällen ist zu unterlassen.
Sicherheit Bitte erst abschlagen, wenn andere Spieler nicht gefährdet werden können.
Spielzeit bei 18 Loch: ca. 4:15 Stunden

Platzregeln

Aus (Regel 27-1)

Die Aus-Grenze wird durch weiße Pfähle, Zäune oder weiße Markierungen an Bäumen gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang.

Boden in Ausbesserung, ungewöhnlich beschaffener Boden (Regel 25-1)

Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen innerhalb des Geländes und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie. "Treckerspuren" (Entscheidung 25/16) auf den Fairways und im Semi-Rough sowie Krähenschäden auf dem Gelände gelten ebenfalls als Boden in Ausbesserung.

Liegt der Ball einer Spielerin/ eines Spielers in einem dieser Bereiche oder berührt sie oder ist ihre/ seine Standposition davon betroffen muss sie /er Erleichterung gem. Regel 25-1 in Anspruch nehmen.

Eingebetteter Ball (Regel 25-2)

Ist ein Ball im Gelände eingebettet, darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden. Der Ball muss beim Fallenlassen zuerst auf einem Teil des Platzes im Gelände auftreffen. Es gilt Ziffer 3a in Anhang I Teil A der Golfregeln (Seite 190-191).

Hemmnisse (Regel 24)

Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (es gilt Regel 24-1).

Alle Wege, Bäume in Pflanzringen, Findlinge, Sprinkleranlagen, Abschlags- und Hinweisschilder, Bänke, Hütten, Papierkörbe, Pfähle zur Markierung von Hindernissen, Drainageauslässen und Entfernungen oder zum Stützen von Bäumen sowie sämtliche Rhododendren (Bahn 18) sind unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2).

Pfähle (rote, gelbe und blaue) dürfen nicht entfernt werden, weil sie als befestigt gelten (Regel 24-2).

Entfernungsmesser (Regel 14-3)

Ein Spieler darf Entfernungsinformationen durch die Verwendung eines Entfernungsmessgerätes erlangen. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Entfernungsmessgerät zum Abschätzen und Messen anderer Umstände, die sein Spiel beeinflussen könnten (z.B. Höhenunterschiede, Windgeschwindigkeit, usw.), verstößt der Spieler gegen Regel 14-3. Strafe für Verstoß: siehe Regel 14-3.

Wasserhindernisse; Ball provisorisch nach Regel 26-1 spielen

Ist es nicht sicher, ob ein Ball in dem Wasserhindernis an Bahn 1 (Teich), Bahn 5 (Teich), Bahn 8 (Teich), Bahn 18 (Graben vor dem Grün) ist oder darin verloren ist, darf der Spieler einen anderen Ball provisorisch nach jeder der anwendbaren Wahlmöglichkeiten von Regel 26-1 spielen.

Wird der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden, muss der Spieler das Spiel mit ihm fortsetzen. Wird der ursprüngliche Ball im Wasserhindernis gefunden, darf der Spieler entweder den ursprünglichen Ball spielen wie er liegt oder das Spiel mit dem provisorisch nach Regel 26-1 gespielten Ball fortsetzen.

Wird der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der fünf Minuten Suchfrist gefunden oder identifiziert, muss der Spieler das Spiel mit dem provisorisch gespielten Ball fortsetzen.

Ball auf dem Grün unabsichtlich bewegt

Die Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 werden wie folgt abgeändert: Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre Ausrüstung bewegt wird. Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurückgelegt werden. Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem Grün liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist.

Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem Grün durch Wind, Wasser oder irgendeine andere natürliche Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurückgelegt, wenn er durch diese Umstände bewegt wurde.

Sofern die Golfregeln keine andere Konsequenz vorsehen gilt:
Konsequenz bei Verstoß gegen eine Platzregel:

  • Zählspiel: Zwei Strafschläge
  • Lochspiel: Lochverlust

Hinweise: Entfernungen (bis Grünanfang) sind durch Bodenplatten und Regnerdeckel auf den Fairways sowie Findlinge (100 m, 150 m & 200 m) markiert.

Winterregeln

Für die Zeit vom 1. November bis 30. April werden die Platzregeln durch "Besserlegen" ergänzt.

Ein auf einer kurz gemähten Fläche im Gelände liegender Ball darf straflos aufgenommen und gereinigt werden. Vor dem Aufnehmen muss der Spieler die Lage des Balls kennzeichnen. Er muss den aufgenommenen Ball an eine Stelle innerhalb einer Scorekartenlänge von seiner ursprünglichen Lage und nicht näher zum Loch hinlegen, die nicht in einem Hindernis oder auf einem Grün ist.

Ein Spieler darf seinen Ball nur einmal hinlegen und er ist im Spiel nachdem er hingelegt wurde (Regel 20-4). Kommt der hingelegte Ball nicht auf der Stelle zur Ruhe, auf der er hingelegt wurde, findet Regel 20-3d Anwendung.

Wenn der Ball auf der Stelle zur Ruhe kommt, auf die er hingelegt wurde und sich anschließend bewegt, so ist dies straflos, und der Ball muss gespielt werden, wie er liegt, es sei denn die Vorschriften einer anderen Regel finden Anwendung.

Versäumt es der Spieler, die Lage des Balls vor dem Aufnehmen zu kennzeichnen, bewegt die Markierung bevor er den Ball zurück ins Spiel bringt oder bewegt er den Ball auf andere Art und Weise, rollt ihn z.B. mit dem Schläger, zieht er sich einen Strafschlag zu.

Anmerkung: "Kurz gemähte Fläche" beschreibt jedes Gebiet auf dem Platz, einschließlich Wege durch das Rough, das auf Fairwayhöhe oder kürzer gemäht ist.

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