Rahmenausschreibung für Wettspiele

Rahmenausschreibung für Wettspiele                              

Diese Rahmenausschreibung berücksichtigt die erforderlichen Anforderungen des Gesundheitsschutzes (COVID-19) für Wettspiele auf der Golfanlage des „Golfclub am Meer e.V.“

Abstand halten, Ansammlungen vermeiden, Hygienevorschriften beachten, Berührung potenzielle kontaminierter Flächen vermeiden!

Mit seiner Anmeldung zum jeweiligen Wettspiel erklärt sich jeder Teilnehmer mit folgenden Bedingungen und Regeln einverstanden, Details werden in den jeweiligen Einzelausschreibungen geregelt.

1. Spielbedingungen

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln der R&A[1] und USGA[2], in der Übersetzung des DGV[3] (einschl. Amateurstatut) mit örtlich gültigen Platzregeln sowie der zum Zeitpunkt des Wettspiels gültigen Haus- und Spielordnung des „Golfclub am Meer e.V.“ (GCaM).

Zulässige Abänderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie (anknüpfend an Festlegung des R&A), übersetzt und veröffentlicht durch den DGV aus dem April 2020 wurden berücksichtigt.

Das Wettspiel wird auf der Grundlage des EGA[4]-Vorgabensystem ausgerichtet. Eine Einsichtnahme in diese Regelwerke ist im Sekretariat möglich.

2. Teilnahmebedingungen/ Spielergruppeneinteilung

Teilnahmeberechtigt sind Amateure, die Mitglied eines dem DGV angeschlossenen Vereins (auch VcG[5]-Mitglieder) oder anerkannten internationalen Golfclubs sind, bei Letzteren entscheidet der Spielausschuss.

Die Höchstvorgabe für das Wettspiel wird in der Einzelausschreibung bekannt gegeben. Der Nachweis der Vorgabe erfolgt über das Intranet des DGV. Ist dies nicht möglich, müssen Spieler am Tag des Wettspiels die Vorgabe durch Vorlage eines aktuellen Vorgabenstammblattes nachweisen. Sponsorenabsprachen können Abweichungen von dieser Regelung begründen.

Über die Zusammensetzung der Spielgruppe entscheidet allein die Spielleitung. Spielgruppen in Teamwettspielen werden grundsätzlich durch die Spielleitung zusammengestellt. Davon abweichend können für Gesellschaftswettspiele sogenannte „Wunschteams“ zugelassen werden. Dafür kann eine gesonderte Wertungsform festgelegt werden.

3. An- und Abmeldungen

Anmeldungen erfolgen grundsätzlich über das elektronische Buchungssystem. Eine Meldung per Fon, Fax, E-Mail oder Internet an das Sekretariat ist ebenfalls möglich. Meldungen müssen bis zu dem in der Einzelausschreibung vermerkten Meldeschluss im Sekretariat eingegangen sein.

Durch seine Meldung erkennt jeder Teilnehmer an, dass sein Name, seine Vorgabe und seine Startzeit auf der Startliste im Internet veröffentlicht werden. Mit der Meldung zum Wettspiel willigt er auch in die Veröffentlichung seines Namens, seiner EGA-Vorgabe, seines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet sowie über eine mögliche Veröffentlichung von Turnierfotos, auf denen der Teilnehmer abgebildet ist, ein. Der Teilnehmer überträgt seine Bildrechte an den Veranstalter.

Spieler, die nicht innerhalb der angegebenen Meldefrist gemeldet haben, können nur im Einzelfall nach Ermessen des Veranstalters zum Wettspiel angenommen werden.

Grundsätzlich werden für das Wettspiel die Standardabschläge (ROT-Damen und GELB-Herren) genutzt. Teilnehmer können mit ihrer Anmeldung zum Wettspiel beim Sekretariat eine gewünschte Abweichung vom Standardabschlag bekannt geben (BLAU, ROT oder ORANGE). Mitglieder können zu Beginn des Jahres mit dem Sekretariat eine grundsätzliche Wunsch-Abschlags-Farbe festlegen (es kann zu Abweichungen, z.B. bei besonderen Spielformen oder /-parcours, kommen). Eine Änderung ist nur bis zum ersten Start zulässig.

4. Meldegebühr

Die Höhe der Meldegebühr wird in der Einzelausschreibung des Wettspiels festgelegt. Die Meldegebühr muss vor Beginn der Runde im Sekretariat entrichtet werden. Bei alternativen Mitgliedschaftsformen ist ggf. eine zusätzliche Spielgebühr (Greenfee) zu entrichten.

Eine Streichung von der Meldeliste ist auch nach Meldeschluss möglich, allerdings ist dann eine Bearbeitungsgebühr zu entrichten. Die Bearbeitungsgebühr entspricht in ihrer Höhe der Meldegebühr für das Wettspiel. Für Gäste gilt in diesem Fall die Meldegebühr für Mitglieder.

Ist ein Spieler in der Lage einen Ersatz zu stellen, wird keine Bearbeitungsgebühr erhoben. Ist eine Warteliste vorhanden, werden freie Startplätze zunächst in der Reihenfolge der Eintragung auf der Warteliste gefüllt.

Aus Gründen allgemeiner Gerechtigkeit wird nach SWSH Nr. 4.3.8 verfahren (Einzug der Meldegebühr). Eine Teilnahme an weiteren Wettspielen ist erst nach Begleichung der offenen Beträge möglich.

5. Startzeiten

Die vorläufigen Startzeiten sind für Teilnehmer frühestens 24 Stunden vor Spielbeginn auf der Webseite des GCaM im Internet unter Turniere/ Startlisten einzusehen.

6. Scorekarten

Scorekarten sind unmittelbar nach Beendigung der Runde (nach Verlassen des zuletzt gespielten Grüns) - ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben - im Sekretariat abzugeben; ist das Sekretariat nicht mehr besetzt, dann bei der Spielleitung. Nachträgliche Änderungen der Scorekarten sind dann nicht mehr möglich (Regel 3.3b).

Unter Berücksichtigung von Bedenken beim Umgang mit und dem Austauschen von Scorekarten ist zulässig:

Spieler dürfen ihre eigenen Ergebnisse auf der Scorekarte erfassen (es ist nicht erforderlich das der Zähler dies tut).

Es ist nicht erforderlich, dass der Zähler die Lochergebnisse des Spielers physisch bestätigt, aber es sollte zumindest eine mündliche Bestätigung erfolgen.

Es ist nicht erforderlich, eine Scorekarte physisch bei der Spielleitung einzureichen. Ergebnisse aus der Nutzung einer Qualifizierten elektronischen Scorekarte (QeSC) vom Mobiltelefon, ein Foto der Scorekarte übermittelt per Email oder WhatsApp werden ebenso anerkannt wie eine mündliche Mitteilung des Ergebnisses an die Spielleitung. 

7. E-Karts und Caddies

Die Benutzung von E-Karts durch Teilnehmer ist nach Absprache mit der Spielleitung und unter Wahrung der Hygieneregeln gestattet.

Der Einsatz von Caddies ist nicht zugelassen.

8. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr

Die Verhaltensregeln bei Gewitter sind zu befolgen. Sie können im Sekretariat oder in den Wetterschutzhütten eingesehen werden.

·         Unverzügliche Unterbrechung (ein langer Signalton),

·         Wiederaufnahme (wiederholt zwei kurze Signaltöne) und

·         Abbruch (wiederholt drei aufeinanderfolgende Signaltöne) des Wettspiels  werden von der Spielleitung durch Tonsignale angezeigt.

Bei Unterbrechung und Abbruch müssen alle Spieler ihren Ball unverzüglich markieren und Schutz suchen (Regel 5.7b).

9. Preise/ Netto-Klassen/ Siegerehrung 

Es werden bis auf weiteres keine Siegerehrungen durchgeführt. Preise sollten in einem Zeitraum von bis zu vier Wochen nach dem Wettspiel im Sekretariat abgeholt werden.

Vorwiegend bei gesellschaftlichen Wettspielen gilt der Doppelpreisausschluss mit Brutto vor Netto. Der Doppelpreisausschluss gilt nicht für ggf. ausgeschriebene Spezialpreise.

·         Die Anzahl und Einteilung der Netto-Klassen ergeben sich aus der Einzelausschreibung und werden mit der endgültigen Startliste veröffentlicht. Teilnehmer werden in möglichst gleich große Nettoklassen, abhängig von der Vorgabenverteilung eingeteilt. Eine Reduzierung der Nettoklassen bei zu geringer Beteiligung ist möglich.

·         Die Anzahl der Preise richtet sich nach den Personenzahlen. Grundsätzlich erhält jeder zehnte Teilnehmer (also 10 % der Teilnehmer) einen Preis (Spezialpreise eingeschlossen). Bei Wettspielen mit Gewinnklassen bedeutet das automatisch eine Veränderung der Anzahl an Preisen in der jeweiligen Gewinnklasse. Sponsorenabsprachen können Abweichungen von diesem Grundsatz begründen.

·         Bei Wettspielen von Abschlägen mit unterschiedlichem CR innerhalb eines Wettbewerbs (also beim Spiel um denselben Preis) erfolgt im Brutto ein CR-Ausgleich (SWSH 4.3.9).

·         „Longest Drive“
Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird der Sonderpreis „Longest Drive“ bis auf weiteres nicht ausgespielt. 

·         „Nearest to the Pin“
Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird der Sonderpreis „Nearest to the Pin“ bis auf weiteres nicht ausgespielt.

·         Stechen
Bei Ergebnisgleichheit in einem Zählspiel entscheidet grundsätzlich sowohl im Netto wie im Brutto ein Stechen nach SWSH 4.2.3.1 (Beispiel 4) unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, die nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1, 18, 3, 16, 5, 14, 7, 12, 9=schwere Löcher/ leichte Löcher) ausgewählt wurden.

10. Spielleitung 

Die Mitglieder der Spielleitung und die Platzrichter (soweit für das Wettspiel erforderlich) werden vom Spielausschuss bestimmt und vor Beginn des Wettspiels in der Einzelausschreibung bekannt gegeben. Die Spielleitung trifft ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Golfregeln, der Wettspielordnung und den einschlägigen Vorschriften nach bestem Wissen.

11. Unangemessene Verzögerung; langsames Spiel (Regel 5.6) 

Zusätzlich zu den Golfregeln gelten die durch die Spielleitung erlassenen Platzregeln. Alle Teilnehmer sollten ihr Spiel an den Empfehlungen Regel 5.6b (Ready Golf) ausrichten.

12. Verhaltensrichtlinien für Spieler 

Zusätzlich zur Haus- und Spielordnung, für die dem Golfclub am Meer e.V. durch die Ammerland-Golf-Resort KG bereitgestellte Golfanlage, sind Verhaltensrichtlinien für Spieler in den Platzregel niedergelegt die nicht nur im täglichen Spielbetrieb, sondern auch für Wettspiele Gültigkeit besitzen und mit Golfstrafen belegt werden können.
Diese werden ergänzt durch die Regularien für den Spielbetrieb in der jeweils gültigen Fassung.

13. Beendigung des Wettspiels 

Ein Wettspiel ist dann beendet, wenn das Ergebnis offiziell bekannt gegeben und die vollständige Ergebnisliste im Internet veröffentlicht worden ist.

14. Änderungsvorbehalt 

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum 1. Start das Recht, die Einzelausschreibung zu ändern (Ausnahme: Vorgabenwirksamkeit, für diese ist der Vorgabenausschuss zuständig). Nach dem 1. Start sind Änderungen der Einzelausschreibung nur bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände zulässig.

15. Schlussbemerkung

Die Spielleitung sowie der Golfclub am Meer e.V. sind nicht verantwortlich für Nachteile, die ein Teilnehmer infolge Unkenntnis von Informationen erleidet. Ist ein Sachverhalt durch die Ausschreibung nicht geregelt, entscheidet die Spielleitung nach Billigkeit (Regel 20.3).

Stand: 01.05.2020

Ausschreibung für Extra Day Scores (EDS)

nach Ziffer 3.8 EGA-Vorgabensystem 2016 - 2019

1. Spielform für Extra Day Scores

Zulässige Spielform für ein Extra-Day-Score (EDS) im Golfclub am Meer e.V. ist das Zählspiel nach Stableford gem. Regel 21.1 über neun oder 18 Löcher.

2. Spielbedingungen

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln der R&A und USGA, in der Übersetzung des DGV (einschl. Amateurstatut) mit örtlich gültigen Platzregeln sowie der zum Zeitpunkt des Wettspiels gültigen Haus- und Spielordnung des "Golfclub am Meer e.V." (GCaM).

Das Wettspiel wird auf der Grundlage des EGA-Vorgabensystem ausgerichtet. Eine Einsichtnahme in diese Regelwerke ist im Sekretariat möglich.

3. Spielberechtigung

Jeder Spieler dessen Heimatclub Mitglied im DGV ist, hat die Möglichkeit, zwischen den jährlichen Überprüfungen der Vorgaben, beliebig viele EDS-Runden zu spielen (aber nur maximal eine pro Tag).

Dies ist grundsätzlich zwischen den Monaten April und Oktober möglich, wenn es die Witterungsbedingungen zulassen, auch in den übrigen Monaten des Jahres.

4. Anmeldung

Die Anmeldung muss bis 12:00 Uhr des Vortages im Sekretariat des GCaM erfolgen. Die Anmeldung muss folgende Einzelheiten berücksichtigen: Datum der Runde, Name des Spielers, Name und Vorgabe des Zählers, Anzahl der zu spielenden Löcher, Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird. Die Meldegebühr beträgt für neun Löcher 8,00 € und für 18 Löcher 12,00 €. Diese ist bei der Anmeldung zu entrichten.

5. Zähler

Zähler eines Spielers, der einen Extra Day Score einreicht, darf nur eine Person mit einer EGA-Vorgabe und Mitglied eines dem DGV angeschlossenen Clubs sein. Er sollte kein Verwandter des Spielers sein, jedoch ist es zulässig. Ein Zähler darf nicht mehrere Spieler gleichzeitig zählen, er selbst kann auch spielen, ein gegenseitiges Zählen innerhalb des Flights ist möglich.

6. Spielleitung

Für Entscheidungen zu Regelfragen ist der Spiel- bzw. Vorgabenausschuss (Peter Henschen, Claudia Steinbrecher und Phil Stolle) zuständig.

7. Bestimmung der für Extra Day Scores zu nutzenden Abschläge

Für das Erspielen eines Extra Day Scores dürfen die gelben (nur Herren) blauen, roten oder orangefarbenen Abschläge benutzt werden.

8. Abgabe der Scorekarte

Die vom Spieler und Zähler unterschriebene Scorekarte ist unverzüglich nach Beendigung der EDS-Runde bei der Spielleitung einzureichen. Versäumt ein Spieler die Scorekarte seiner EDS-Runde so bald wie möglich einzureichen, so gilt dies als No return (siehe Ziffer 3.6.). Ort der Abgabe ist das Sekretariat des Golfclubs am Meer e.V.

9. Besonderheiten DGV-Vorgabenklassen 1 & 6

Eine EGA-Vorgabe der Vorgabenlasse 1 kann nicht in einer EDS-Runde erspielt werden.

10. Änderungsvorbehalt

Änderungen der Ausschreibung sind in begründeten Fällen zulässig.

 

Stand: 01.01.2019

Allgemeine Hinweise

Übungsschwünge nicht auf den Abschlägen.
Divots bitte sofort zurücklegen und festtreten.
Pitchmarken bitte sorgfältig ausbessern.
Bunker bitte nur über eine flache Stelle betreten/ verlassen und sorgfältig harken.
Trolleys, E-Carts und Bags bitte neben dem Grün in Richtung des nächsten Abschlags abstellen, nicht zwischen Grün und Bunker fahren. Befahren Sie die sensiblen Bereiche um die Grüns, die Bunker und die Abschläge nicht mit dem Trolley oder dem E-Cart.
Durchspielen lassen Wer sucht, zurückgeht oder langsam spielt, lässt bitte durchspielen!
Einfädeln Wenn Einfädeln erlaubt ist, dann nur unter besonderer Rücksichtnahme: Turnierspieler haben von der Bahn 18 auf die Bahn 1 bzw. von der Bahn 9 auf die Bahn 10 absoluten Vorrang!
Fahnen bitte nicht auf die Grüns fallen lassen.
Mobiltelefone Störung von Mitspielern bitte unbedingt vermeiden.
Golfschuhe mit Softspikes und Noppen sind gestattet.
Bekleidung Um angemessene golferische Kleidung wird gebeten.
Rangebälle Das Spielen mit Rangebällen ist zu unterlassen.
Sicherheit Bitte erst abschlagen, wenn andere Spieler nicht gefährdet werden können.
Spielzeit bei 18 Loch: ca. 4:15 Stunden (spielen Sie bitte Ready Golf!)

Platzregeln

Aus (Regel 2.1)

Die Aus-Grenze wird durch weiße Pfähle, Zäune oder weiße Markierungen gekennzeichnet.
Sofern weiße Linien die Platzgrenze kennzeichnen, haben diese Vorrang.

Flaggenstöcke (Regel 13)

Die Flaggenstöcke sind an den Enden aus Gründen des Infektionsschutzes mit Schaumeinsätzen ausgestattet.
Ein schräg stehender Flaggenstock darf zentriert werden, auch während ein anderer Spieler puttet, der Flaggenstock darf dabei nicht mit der unbedeckten Hand berührt werden.

Bunker (Regel 14.2b(2) und 14.2e)

Aus Gründen des Infektionsschutzes sind alle Harken aus den Bunkern entfernt.
Spieler sind aufgefordert die Bunker mit ihren Füßen oder einem Schläger bestmöglich einzuebnen.

Liegt ein Ball in einem Bunker in einer schlecht eingeebneten Lage, darf er straflos markiert, aufgenommen, gereinigt und innerhalb einer Schlägerlänge bessergelegt werden.
Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist!

Ungewöhnliche Platzverhältnisse (Regel 16.1)

Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen innerhalb des Geländes und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.

Liegt der Ball eines Spielers in einem dieser Bereiche, berührt sie oder ist die Standposition davon betroffen muss Erleichterung gem. Regel 16.1b in Anspruch genommen werden.

Treckerspuren auf den Fairways und im Semi- Rough gelten als Boden in Ausbesserung.

Liegt der Ball eines Spielers in oder unmittelbar an einem Aerifizierungsloch auf einer kurz gemähten Fläche (Fairwayhöhe oder kürzer) darf ein Spieler Erleichterung nach Regel 16.1.b in Anspruch nehmen. Dies gilt auch bei Rissen im Erdboden (z.B. durch starke Sonneneinstrahlung). Straflose Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.

Tierdung (z.B. von Schwänen oder Gänsen) gilt je nach Entscheidung des Spielers als

  • Loser hinderlicher Naturstoff der nach Regel 15.1 entfernt werden darf, oder als
  • Boden in Ausbesserung von dem nach Regel 16.1 vollständige Erleichterung gewährt wird.

Aerifizierungsschlitze rund um die Grüns gelten als Boden in Ausbesserung, straflose Erleichterung wird nicht gewährt wenn nur die Standposition des Spielers betroffen ist.

Unbewegliche Hemmnisse (Regel 16.1)

Alle Wege, Bäume in Pflanzringen, Mulchringe rund um Solitärbäume, Findlinge, Sprinkleranlagen, Abschlags- und Hinweisschilder, Bänke, Hütten, Papierkörbe, Pfähle zur Markierung von Hindernissen, Drainageauslässen und Entfernungen oder zum Stützen von Bäumen sowie sämtliche Rhododendren (Bahn 18) sind unbewegliche Hemmnisse (Regel 16.1).

Pfähle (rote, gelbe und blaue) dürfen nicht entfernt werden, weil sie als befestigt gelten (Regel 16.1), Erleichterungsverfahren nach Regel 15.2 sind nicht zulässig.
Strafe bei Verstoß: Grundstrafe.

Penalty Area; Provisorischen Ball spielen

Ist es nicht sicher, ob ein Ball in der Penalty Area an Bahn 1 (Teich), Bahn 5 (Teich), Bahn 8 (Teich), Bahn 18 (Graben vor dem Grün) ist oder darin verloren ist, darf der Spieler einen anderen Ball provisorisch nach jeder der anwendbaren Wahlmöglichkeiten von Regel 17.1 spielen.

Wird der ursprüngliche Ball außerhalb der Penalty Area gefunden, muss der Spieler das Spiel mit ihm fortsetzen. Wird der ursprüngliche Ball in der Penalty Area gefunden, darf der Spieler entweder den ursprünglichen Ball spielen wie er liegt oder das Spiel mit dem provisorisch nach Regel 17.1 gespielten Ball fortsetzen.

Wird der ursprüngliche Ball nicht innerhalb der drei Minuten Suchfrist gefunden oder identifiziert, muss der Spieler das Spiel mit dem provisorisch gespielten Ball fortsetzen.

Von Spielern erwartetes Verhalten (Regel 1.2)

Von allen Spielern wird erwartet, entsprechend des „Spirit of the game“ zu spielen und die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln zu befolgen.

Folgende „Fehlverhalten“ können Golfstrafen zur Folge haben:

1.       Mit dem Trolley zwischen Grün und Bunker hindurchfahren bzw. über das Vorgrün zu fahren.

2.       Pitchmarken nicht auszubessern, Bunker nicht einzuebnen oder Divots nicht zurückzulegen

Sofern die Golfregeln keine andere Konsequenz vorsehen gilt

·         Erster Verstoß: Ermahnung

·         Zweiter Verstoß: ein Strafschlag

·         Bei anschließendem Verstoß: Grundstrafe

Folgende „schwerwiegende Fehlverhalten“ haben die Folge der Disqualifikation:

1.       Absichtlich gegen eine Golfregel zu verstoßen, um dadurch trotz einer Strafe für den Verstoß möglicherweise einen erheblichen Vorteil zu erlangen.

2.       Wiederholte Verwendung vulgärer oder beleidigender Ausdrücke oder Gesten.

3.       Verstoß gegen die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Rauchen im Gelände

Zur Infektionsvermeidung und aufgrund anhaltender Trockenheit ist das Rauchen im gesamten Gelände nur gestattet, wenn der Spieler einen eigenen, verschließbaren Aschenbecher mit sich führt.

Unangemessene Verzögerung; zügiges Spiel (Regel 5.6)

Hat eine Gruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Gruppe verloren oder hat sie, falls Richtzeiten zum Spielen eines oder mehrerer Löcher vorgegeben sind, mehr Zeit als die Richtzeit benötigt, so wird die Gruppe ermahnt.

Ist eine Verbesserung des Spieltempos darauf nicht festzustellen, wird der Gruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreiten der erste Spieler die Zeit von 50 Sekunden (am Abschlag, bei Annäherungsschlägen an, sowie beim Spiel auf dem Grün) und die folgenden Spieler die Zeit von 40 Sekunden für die Ausführung des Schlages, so wird dies als Verstoß gegen Regel 5.6 angesehen.

Im Zählspiel gilt:

·         Erster Verstoß: ein Strafschlag

·         Zweiter Verstoß: Grundstrafe

·         Bei anschließendem Verstoß: Disqualifikation

Strafschläge werden an dem Loch hinzugerechnet, an dem der Verstoß begangen wird. Wird das Spiel zwischen dem Spielen von zwei Löchern verzögert, wirkt sich die Strafe am nächsten Loch aus.

Bei Wettspielen nach Stableford gilt:

·         Erster Verstoß: Ein Punkt Abzug vom Gesamtergebnis der Runde

·         Zweiter Verstoß: Abzug von zwei weiteren Punkten vom Gesamtergebnis der Runde

·         Bei anschließendem Verstoß: Disqualifikation

Hinweise: Entfernungen (bis Grünanfang) sind durch Bodenplatten auf den Fairways sowie Findlinge (100 m, 150 m & 200 m) markiert.

 

Stand: 19.07.2020 (mit zulässigen Abänderungen der Golfregeln während der Corona-Pandemie, DGV 01.07.2020)

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