10.07.2017

Aus dem Spielausschuss

Vom Lorbeerkranz zum Nettopreis

Jeder freut sich über eine erfolgreiche Runde. Wird ein gutes Ergebnis in einem Wettspiel zusätzlich mit einem Preis belohnt - super!

Aber wie ist das mit den Preisen eigentlich geregelt? Grundsätzlich ist angestrebt, für jeden zehnten Teilnehmer im Starterfeld einen Preis auszuspielen. Der Wert der Preise ist im Amateurstatut geregelt.

Und wie war das noch mit Brutto und Netto? Bruttogewinner ist immer, wer die wenigsten Schläge auf der Runde benötigt hat - getrennt nach Damen und Herren.

Mit Nettopreisen werden diejenigen ausgezeichnet, die unter Anrechnung ihrer Spielvorgabe die meisten Punkte erspielt haben. Und um eine faire Gewichtung zwischen den Spielstärken aller Teilnehmer herzustellen, werden üblicherweise drei Vorgabenklassen, also A, B und C, gewertet.

Wie sieht das aber aus, wenn die maximale Teilnehmerzahl - bei uns in der Regel 96 Spieler - nicht erreicht wird? Um auch in solchen Fällen die "Zehn-Prozent-Hürde" und den sportlichen Anreiz zu wahren, kann die Anzahl der Nettoklassen reduziert werden. Also, wenn nur 60 Personen mitspielen, wird die Anzahl der Nettoklassen auf zwei reduziert. Damit soll ein ausgewogenes Verhältnis von sportlicher Leistung und Gewinnchancen erreicht werden.

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